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Die erste Schlafregression im 4. Lebensmonat


Wenn der Babyschlaf sich plötzlich ,,wieder,, verändert...

Gerade dachtest du vielleicht noch: „Wir haben langsam unseren Rhythmus gefunden.“ Und plötzlich wacht dein Baby nachts wieder häufiger auf, die Tagschläfchen werden kürzer und das Einschlafen dauert länger.


Um den 4. Lebensmonat erleben viele neue Familien genau diese Veränderung. Häufig wird das als 4-Monats-Schlafregression bezeichnet.


Dabei trifft es das Wort „Regression“ eigentlich gar nicht so gut, das klingt nach Rückschritt ...ist es aber ganz und gar nicht. Dein kleiner Schatz macht nämlich keinen Rückschritt – sein Schlaf entwickelt sich weiter, das ist ein Fortschritt und damit was Gutes!


Was passiert im 4. Lebensmonat?


In den ersten Lebensmonaten unterscheidet sich die Schlafstruktur eines Babys noch deutlich von der eines älteren Kindes. In dieser Zeit reift das Nervensystem weiter und auch die Zyklen des Schlafes verändern sich.


Die einzelnen Schlafphasen werden differenzierter und Übergänge zwischen den einzelnen Schlafzyklen können leichter zu kurzen Wachmomenten führen. Schlafassoziationnen können jetzt entstehen da dein Baby nun auch etwas mit Ritualen anfangen kann. Dein kleines Wunder nimmt seine Umwelt immer bewusster wahr und verarbeitet unglaublich viele neue Eindrücke.


Diese Zeit ist ein wichtiger Entwicklungsschritt des kindlichen Schlafes.


Das erklärt, warum ein Baby, das vorher vielleicht schon längere Abschnitte geschlafen hat, plötzlich wieder deutlich mehr Unterstützung benötigt.


Typisch sind:

  • häufigeres nächtliches Aufwachen

  • kürzere oder unruhigere Tagschläfchen

  • längeres oder schwierigeres Einschlafen

  • mehr Nähe- und Regulationsbedarf

  • schneller entstehende Übermüdung


Das bedeutet nicht, dass dein Baby das Schlafen „verlernt“ hat.


Was hilft also jetzt?


Ganz ,, einfach,, - Nähe und Struktur.


Begleite dein Baby weiterhin so liebevoll, wie es euch guttut. Stillen, Kuscheln, Tragen und Nähe sind keine schlechten Gewohnheiten und verwöhnen dein Baby auch nicht.


Wiederkehrende Abläufe, eine ruhige Schlafumgebung und altersgerechte Wach- und Schlafzeiten können deinem Baby Orientierung geben.


Und ganz wichtig:


Weniger ist jetzt mehr.


Reduziere deine Tagespläne. Wenn dein kleines Wunder schläft und du müde bist, leg dich dazu. Nimm den Druck raus. Diese Wochen müssen nicht perfekt funktionieren.


In einer Entwicklungsphase braucht dein Baby nicht mehr Programm – sondern Sicherheit, Regulation und ausreichend Schlaf.


Ein Schlafplan kann Orientierung geben, er stellt kein starres Schema dar, nach dem ein Baby funktionieren muss, sondern ist eine altersgerechte Orientierung, die dir dabei hilft, Wachzeiten, Tagschlaf und Nachtschlaf besser einzuordnen und Übermüdung möglichst zu vermeiden.


Wenn du gerade unsicher bist, wann und wie viel dein Baby schlafen sollte, melde dich gerne bei mir. Ich sende dir einen passenden Schlafplan für das Alter deines Kindes. Sollte es damit alleine nicht klappen und du dich überlastet fühlen, scheue dich nicht dich zu melden, dann schauen wir ob vielleicht ein Coaching helfen kann.


Schlaf darf liebevoll begleitet werden – und trotzdem Struktur haben und Eigenständigkeit fördern.


Denise – Mamawerk

Zertifizierter Baby- und Kinderschlafcoach nach Miriam Ende

 
 
 

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